Du wohnst im schönen Altbau, Deine Kellerräume sind feucht und Du hast keinen Abstellraum?

Man liebt Ihn offenbar, den besonderen Reiz in der Stadt wohnen zu wollen ganz nah am Geschehen. Hohe Räume, doppelflügelige Türen, hübscher Stuck an der Decke. Helle Wohnräume, ausgestattet mit Schiffböden aus massiven Holzdielen. Altbauwohnungen in Wien sind für viele der absolute Wohntraum, auch wenn die Voraussetzungen nicht immer die besten sind.

Alte Wohnungen haben nicht selten den Nachteil, dass Kellerräume aufgrund bestehender Feuchtigkeit nur bedingt nutzbar sind. Bei falscher Aufbewahrung besteht die Gefahr von muffigem Geruch oder Schimmel. Dunkel, kühl und trocken. Das sind die perfekten Raumbedingungen zur optimalen Lagerung.

Im Gegensatz zum heutigen Lebensstil hatten die Menschen früher bedeutend weniger Sachen, die sie verstauen mussten. Konsumverhalten und Freizeitgestaltung haben sich im Laufe der Zeit geändert. Der klassische Abstellraum ist nicht in allen Wohnungen vorzufinden, deshalb stellt sich die Frage welche Möglichkeiten es gibt, Platzprobleme zu lösen.

Gerade Fahrräder oder Wintersportausrüstung, welche während der Saison nicht benötigt werden, finden in angemieteten Lagerräumen Platz. Mit geschickter Planung und der Frage nach den Bedürfnissen der Bewohner lassen sich praktische Lösungen für die Schaffung von Stauraum verwirklichen.

Mit den folgenden Tipps und ein wenig Geschick lässt sich der Traum von mehr Raum schnell erfüllen.

Weniger ist mehr (Platz):

Das Zauberwort heißt ausmisten. Wer Platz schaffen will sollte Dinge, die nicht mehr benötigt werden aussortieren. Was man mehr als zwei Jahre nicht gebraucht hat, kann weggegeben werden. Es ist aber nicht notwendig, sofort alles wegzuschmeißen. Der Verkauf auf Flohmärkten oder Online-Plattformen macht Spaß und füllt das Sparschwein. Auch Sammelstellen für bedürftige Menschen freuen sich über sinnvolle Spenden. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass besonders Kleidung in einem einwandfreien und sauberen Zustand ist.

Stauraum schaffen beginnt im Vorzimmer:

Gerade im Eingangsbereich sollte Ordnung herrschen. Ein übersichtlicher Vorraum verschafft einen positiven ersten Eindruck. Deckenhohe Schränke mit Laden bieten genügend Platz für Schuhe, Jacken und Taschensammlungen. Regale oder Kommoden mit Körben in denen Kleinigkeiten geschickt verschwinden können, sind auch für alle anderen Räume sinnvoll.

Begehbarer Kleiderschrank:

Ganz einfach selbst designen und bauen. Als Raumteiler zum Schlafzimmer eignen sich passende, blickdichte Vorhänge oder Schiebetüren, die bis zur Decke reichen. Dahinter entsteht genügend Raum für individuelle Schienensysteme und Regale. Bestens geeignet für den DIY-Schrankraum sind Korpusse für Schränke. Erhältlich in verschiedenen Farben und Ausführungen.

Geh an die Decke:

Die hohen Räume in Altbauwohnungen sind bestens geeignet für Hochbetten oder Podeste. Besonders im Kinder-, oder Jugendzimmer sehr beliebt. Darunter kann man Schreibtische oder Schränke genauso unterbringen wie Spiel-, oder Kuschelhöhlen.

Ab an die Wand:

Für alle Bereiche der Wohnung gilt aufhängen statt den Boden vollzustellen. Dekorative Wandhaken mit Körben oder Vintage-Gitterregalen bringen ausgewählte Lieblingsstücke zur Geltung. Musikinstrumente werden stolz präsentiert und können jederzeit verwendet werden.

Körbe, Container-Boxen & Co

Es gibt unzählige Varianten und Ausführungen von verschiedenen Behältern. Bei der Auswahl ist Geschmack und der Platzbedarf entscheidend. Auch beim Material gibt es Unterschiede.

Schluss mit unordentlichen Stapeln von Zeitungen gemischt mit wichtigen Dokumenten und Sonstigem. Praktisch beschriftet und in Regalen verstaut erfüllen Körbe und Boxen ihren Sinn.

Wir hoffen, dass wir Euch mit unseren nützlichen Tricks wieder weiterhelfen konnten. Lebt Euren (Wohn)Traum!


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